Kontakt:                       

GTVS Pastinakweg 10

1220 Wien   

 

Tel: 01/734 1601

Fax: 01//734 1601 110                 

Mail: vs22past010k@m56ssr.wien.at


Beratungslehrerin

Beratung in der Schule

 

Die pädagogische Beratung der SchülerInnen und deren Eltern ist Teil der schulischen Erziehungsaufgabe. Diese wird grundsätzlich von jeder Lehrkraft über den speziellen Lehr- und Erziehungsauftrag in der Klasse wahrgenommen.

Darüber hinaus steht an unserer Schule eine besonders dafür ausgebildete ambulante Beraterin aus dem Zentrum für Inklusiv- und Sonderpädagogik, ZIS, zur Verfügung:

Sandra Amtmann.

Durch viele Jahre als Lehrerin in der Volksschule, Hochbegabtenintegration, Förderklasse und Mittelschule, als Sonderpädagogin, Legasthenietrainerin, Coachingtrainerin und in vielen Fortbildungen in systemischer Beratung und Verhaltenstraining habe ich die Erfahrung und das Wissen erlangt, um Sie und Ihre Kinder bei zwischenmenschlichen und emotionalen Fragen gut beraten zu können.

 

Für wen bin ich da?

Grundsätzlich bin ich für die Kinder der Schule und deren Eltern – und daher auch für die  PädagogInnen im Haus, die FreizeitbetreuerInnen und  die Schulleiterin da. Meine Beratung gilt jedem, der das Wohl Ihres Kindes positiv beeinflussen kann.

 

Mit welchen Anliegen beschäftige ich mich in der pädagogischen Beratung?

Ich kümmere mich um alle Fragen, Sorgen und Nöte bei Lern-, Leistungs- und Verhaltensproblemen und bei Erziehungsschwierigkeiten.

Kinder und Eltern können mit ihren Sorgen kommen, egal ob diese das Schulleben oder scheinbar nur die Familie betreffen.

Die Themen können zum Beispiel sein: Angst vor Noten, Streit mit Freunden, unerwünschtes Verhalten im Unterricht, Trennung der Eltern, Gewalt in der Familie, Erziehungssorgen, belastende Krankheiten in der Familie, Ärgernisse, Unzufriedenheit mit einer Klassensituation, Unklarheiten jeder Art, Leistungsverweigerung, Verhaltensauffälligkeit, usw.

 

Was ist eine Beratung?

In vertraulichen Gesprächen (Bertatungsethos) oder in freien Spielsituationen können alle Themen aufgegriffen und angesprochen werden. Gemeinsam suchen wir nach Lösungswegen, Unterstützungsmöglichkeiten und Kooperationen, um das betroffene Kind und die Familie bestmöglich zu begleiten.

Deswegen ist es so wichtig, dass Kinder oder Eltern gerne und freiwillig zu mir kommen. Kein Mensch kann verpflichtet werden, etwas an seinem Leben zu ändern oder anders zu sehen. Das muss jeder selbst wollen. Wer das aber möchte, dem kann ich dabei unterstützen. Ich begleite und helfe, neue Entscheidungen und Wege zu sehen und zu gehen.

 

Wird eine solche Beratung oder Betreuung eines Kindes im Schulakt vermerkt?

Nein. Wenn Sie es nicht erzählen, wissen nur Sie, das Kind oder die Lehrerin Bescheid. Auch was bei mir gesagt wird, bleibt auf Wunsch unter uns. Darüber entscheidet der Ratsuchende selbst. Nur mit diesem Vertrauen kann Offenheit und Ehrlichkeit entstehen. Das ist unverrückbar wichtig.

 

Welche Unterstützungsmöglichkeiten oder Kooperationen könnten das sein?

Schulintern gibt es oft mehr Möglichkeiten individuell auf ein Kind einzugehen, als es im ersten Moment erscheint. Ich kann diese Möglichkeiten aufzeigen und anregen.

Auf Wunsch kann ich mit Kindern oder LehrerInnen klärende und vermittelnde Gespräche führen. Auch als neutraler Vermittler oder stiller Begleiter in schwierigen Gesprächen stehe ich immer zur Verfügung.

Ich kenne auch viele Anlaufstellen in öffentlichen und privaten Bereichen, die zusätzliche Angebote machen können: Ämter, Therapeuten, Ärzte, Beratungsstellen. Eltern müssen nicht alles selbst können oder wissen. Für viele Belange gibt es Fachleute, die uns gute Dienste leisten können. Gerne gebe ich darüber Auskunft.

Gut getragen in einem sicheren Helfernetzwerk übersteht jeder Mensch schwere Zeiten viel einfacher.

 

Eine besondere Unterstützung für die Kinder ist meine Therapiehündin. Nelly ist speziell für die Schule ausgebildet und wirkt nicht nur beruhigend und entspannend, sondern überträgt auch Verantwortung und gibt emotionale Rückmeldung auf sehr unkomplizierte und direkte Art, ohne Ablehnung zu erzeugen. Ein Tierfreund in der Schule kann ein wichtiger Anker und Bezugspunkt sein.

 

Was ist das Ziel der Beratung?

Das Ziel ist immer, die Zufriedenheit des Ratsuchenden.

Niemand kann mich beauftragen, mit einem Menschen einen bestimmten Weg zu gehen oder ein vorgegebenes Ziel zu erreichen.

Das Ergebnis jeder Beratung ist offen. Ergebnisse können anderen auch unlieb sein. Das ist erlaubt, denn ich arbeite völlig unabhängig zum Wohle der Kinder.

 

Eltern erreichen mich zur Terminvereinbarung

-          telefonisch (SMS, Whatsapp; keine Voicemail): 0677 616 333 03

-          per Mail: schule.amtmann@gmail.com

-          persönlich:    Dienstag, Mittwoch und Freitag in der GTVS Pastinakweg

Kinder können mich jederzeit im Schulhaus ansprechen, mir Briefchen schreiben – oder einfach einer Lehrkraft sagen, dass sie mich brauchen.

 

Kindermund:

„Der Job von Frau Amtmann ist Kinder zu beraten, wenn sie mit anderen Ärger haben. Dann lernen sie, wie man sich besser versteht.“

„Sie hilft, wenn man in Schwierigkeiten steckt. Dann kann man zu ihr ins Beratungszimmer kommen. Da kann man auch was besprechen, was geheim bleiben soll.“

„Ich glaube, auch Eltern können mit ihr was besprechen.“

„Wenn Kinder Hilfe brauchen, weil sie ein Problem haben, können Sie zu ihr gehen und sagen: Ich brauche Sie, ich muss was besprechen.“

„Die kommt auch in die Klasse und erklärt uns, was Respekt ist und wie ein Klassenrat funktioniert.“

„Wenn ich traurig bin, geh ich zur Nelly und streichle sie. Das mag ich.“

„Wenn wir mit Frau Amtmann spielen, dürfen wir nicht schummeln. Sie macht uns Tee, und es gibt Kekse.“

„Die Beratungslehrerin ist auch für die Lehrer da. Die reden dann oft, wie was gut klappt.“

„Ich darf zu ihr gehen, wenn ich sonst zornig oder traurig werde. Danach kann ich wieder lernen.“