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GTVS Pastinakweg 10

1220 Wien   

 

Tel: 01/734 1601

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Pädagogische Beratung in der Schule

 

 

 

Die pädagogische Beratung der Kinder und deren Eltern ist Teil der schulischen Erziehungsaufgabe. Diese wird grundsätzlich von jeder Lehrkraft über den speziellen Lehr- und Erziehungsauftrag in der Klasse wahrgenommen.

 

 

 

Für besondere Anliegen stehe ich als ambulante Beraterin zusätzlich zur Verfügung:

 

 

 

Dipl. Päd. Sandra Amtmann, BEd.

 

 

 

Meine Qualifikationen/CV:

 

(bis 1989 Wohnhäuserverwaltung ehem. MA52 und im elterlichen Betrieb Einzelhandel Papier/Büro)

 

Klassenlehrerin in der Volksschule, Freinetpädagogin, Therapiehundeteam seit 13 Jahren, Betreuung der Hochbegabtenintegration, Förderklassenlehrerin, Fachlehrerin D/Ethik und KV in der Mittelstufe und Sonderpädagogin in Deutschland, Zertifizierte Legasthenietrainerin, Coachingtrainerin KTC, MGT-Supervisorin, NLP-Grundlagen, lfd. Fortbildungen in systemischer Beratung und Verhaltenstraining

 

 

 

Für wen bin ich da?

 

Grundsätzlich bin ich für alle Kinder der Schule da– und daher auch für alle Menschen, die mit Ihrem Kind zu tun haben: Sie und die Pädagoginnen. Inhaltlich steht immer ein Kind im Mittelpunkt jedes Auftrages.

 

 

 

Mit welchen Anliegen können Sie zu mir kommen?

 

Ich kümmere mich um alle Fragen, Sorgen und Nöte bei Lern-, Leistungs- und Verhaltensproblemen und bei Erziehungsschwierigkeiten.

 

Kinder und Eltern können mit ihren Sorgen kommen, egal ob diese das Schulleben oder scheinbar nur die Familie betreffen.

 

Die Themen können zum Beispiel sein: Angst vor Noten, Streit mit Freunden, unerwünschtes Verhalten im Unterricht, Trennung der Eltern, Gewalt in der Familie, Erziehungssorgen, belastende Krankheiten in der Familie, Ärgernisse, Unzufriedenheit mit einer Klassensituation, Unklarheiten jeder Art, Leistungsverweigerung, Verhaltensauffälligkeit, unerklärliches Bauchweh, Kopfweh, Vermutung von psychischen Beeinträchtigungen, eine weitere Meinung zu psychologischen Gutachten, usw.

 

 

 

Was ist eine Beratung?

 

In vertraulichen Gesprächen, in freien Spielsituationen und aufgrund von freien Mal- und Gestaltungsaufgaben oder Bildimpulsen können alle Themen aufgegriffen und angesprochen werden. Gemeinsam suchen wir nach Lösungswegen, Unterstützungsmöglichkeiten und Kooperationen, um das betroffene Kind und die Familie bestmöglich zu begleiten.

 

 

 

Kann ich verpflichtet werden, Beratung anzunehmen?

 

Es ist wichtig, dass Kinder oder Eltern gerne und freiwillig zu mir kommen. Kein Mensch kann verpflichtet werden, etwas an seinem Leben zu ändern oder anders zu sehen. Das muss jeder selbst wollen. Wer das aber möchte, den kann ich dabei unterstützen. Ich begleite und helfe, neue Wege im Leben zu sehen und zu gehen.

 

In akuten Krisensituationen bin ich verpflichtet helfend einzugreifen. In einer emotionalen Notsituation hat jeder Mensch das Recht auf Hilfe. Oft ergibt sich aus solchen Situationen eine längerfristige Betreuung unter Einbeziehung der Eltern.

 

Im Rahmen der kollegialen Beratung stehe ich natürlich allen Pädagoginnen für jede Aufgabe jedes Kind betreffend zur Seite. Ihr Kind kann möglicherweise das Thema im Team sein.

 

Persönlich und längerfristig betreue ich Kinder nur mit Wissen der Eltern.

 

 

 

Wird eine solche Beratung oder Betreuung eines Kindes im Schulakt vermerkt?

 

Nein! Wenn Sie es nicht erzählen, wissen nur Sie, das Kind oder die Lehrerin Bescheid. Sogar Termine außerhalb Ihrer Schule sind möglich. Und was bei mir gesagt wird, bleibt auf Wunsch unter uns. Darüber entscheidet das Kind oder der Erwachsene selbst. Nur mit diesem Vertrauen kann Offenheit und Ehrlichkeit entstehen. Das ist wichtig.

 

 

 

Gibt es eine spezielle Zusammenarbeit mit der MAG11?

 

Nein! Grundsätzlich unterliege ich der Amtsverschwiegenheit. Bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung ist die Schule – nicht ich – verpflichtet, die MAG11 zwecks Unterstützung bzw. Abklärung zu informieren.

 

 

 

Welche Form der Unterstützung oder Kooperation ist für Eltern möglich?

 

Schulintern gibt es oft mehr Möglichkeiten, individuell auf ein Kind einzugehen, als es im ersten Moment erscheint. Ich kann diese Möglichkeiten aufzeigen und anregen.

 

Auf Wunsch kann ich mit Kindern oder Pädagogen klärende und vermittelnde Gespräche führen.

 

Bei Bedarf stehe ich Eltern bei der Erziehung oder in Krisensituationen zur Seite.

 

Ich kenne auch viele Anlaufstellen in öffentlichen und privaten Bereichen, die zusätzliche Angebote für Sie als Eltern machen können: Ämter, Therapeuten, Ärzte, Beratungsstellen.

 

Eltern müssen nicht alles alleine schaffen oder wissen. Für viele Belange gibt es Fachleute, die uns gute Dienste leisten können. Ich helfe Ihnen diesbezüglich gerne weiter.

 

 

 

Was ist das Ziel der Beratung?

 

Mein Ziel ist immer die Zufriedenheit des Ratsuchenden.

 

Niemand kann mich beauftragen, mit einem Menschen einen bestimmten Weg zu gehen oder ein vorgegebenes Ziel zu erreichen. Das Ergebnis jeder Beratung ist immer offen. Manche Ergebnisse können anderen auch unlieb sein. Das ist erlaubt, denn ich arbeite völlig unabhängig zum Wohle der Kinder.

 

 

 

Eltern erreichen mich zur Terminvereinbarung (keine telefonische Beratung)

 

-          mobil (SMS, WhatsApp/Signal/Telegram): 0677 616 333 03

 

-          per Mail: lerzi@me.com

 

-          persönlich: Dienstag, Donnerstag und Freitag in der VS Asperner Heldenplatz,                       Montag und Mittwoch in der GTVS Pastinakweg,                                                     

 

Kinder können mich jederzeit im Schulhaus ansprechen, einer Lehrerin / der Frau Direktor Bescheid geben oder mir ein Briefchen in meinen Briefkasten werfen (beim Schultor bzw. vor meiner Türe). Über eine einmalige Beratung auf Eigenersuchen des Kindes wird die Klassenlehrerin oder Direktorin informiert.

 

 

 

Zur Krisenintervention bin ich jederzeit erreichbar und auch schnell vor Ort.

 

 

 

 

 

Was Kinder über mich sagen:

 

„Der Job von Frau Amtmann ist, Kinder zu beraten, wenn sie Ärger haben. Dann lernen sie, wie man sich besser versteht.“

 

„Sie hilft, wenn man in Schwierigkeiten steckt. Dann kann man zu ihr ins Beratungszimmer kommen. Da kann man auch was besprechen, was geheim bleiben soll.“

 

„Ich male bei ihr. Und dann ist es leichter.“

 

„Ich glaube, auch Eltern können mit ihr was besprechen.“

 

„Wenn Kinder Hilfe brauchen, weil sie ein Problem haben, können Sie zu ihr gehen und sagen: Ich brauche Sie, ich muss was besprechen.“

 

„Sie kommt auch in die Klasse und hilft mir beim Aufpassen.“

 

„Wenn wir mit Frau Amtmann spielen, dürfen wir nicht schummeln.“

 

„Manchmal fahre ich mit Frau Amtmann zur Stadtfarm. Dort sind Lamas und Pferde. Wir dürfen sie füttern, striegeln, führen und manchmal sitzen wir auch auf dem Pferd und gehen spazieren.“

 

„Sie macht mir Tee, und es gibt am Ende ein Zuckerl.“

 

„Sie schimpft nie. Aber sehr ernst ist die Frau Amtmann schon auch - manchmal.“

 

„Die Beratungslehrerin ist auch für die Lehrer da.“

 

„Einmal hat sie mit mir mein Bankfach aufgeräumt.“

 

„Ich darf zu ihr gehen, wenn ich zornig werde. Danach kann ich wieder lernen.“

 

„Bevor ich echt ausraste, geh ich lieber zu ihr. Da beruhige ich mich besser.“

 

„Ich kann alles erzählen. Oder Frau Amtmann erklärt mir was. Manchmal reden wir aber gar nichts. Das tut mir auch gut.“

 

„Letztes Jahr hab ich die Lama-Prüfung und die Pferde-Prüfung geschafft.“

 

„Wenn sie bei der Schularbeit bei mir sitzt, kann ich mich besser konzentrieren.“

 

„Bei ihr gibt es immer Bilder, über die wir reden können. – Oder ich mal´ selber ´was.“

 

„In ihrem Zimmer darf man sogar schreien und schimpfen – das weiß dann draußen niemand. Aber meistens spielen wir nur.“

 

„Mit tut´s gut. Ich weiß nicht warum.“

 

 

 

 

 

Ich wünsche allen Kindern und ihren Familien

 

ein entspanntes und krisenfreies Schuljahr!

 

 

 

Amtmann